Beitrag des Projekts für die Gesellschaft

Fortsetzung:

Die Asylbewerber leben nicht in ihrem  Ghetto, sondern sind Teil der Marktgemeinde. Sie sind Nachbarn. Sie engagieren sich bei Aufräumarbeiten in der politischen Gemeinde, im Fußballverein, helfen tatkräftig bei großen Sammelaktionen  für Osteuropa mit.
Im letzten Jahr wurde ein Filmabend über ein Nomadenvolk im Iran gezeigt, der von Asylbewerbern gestaltet wurde. Bei Veranstaltungen in der Kirche engagieren sich viele vorbildlich. Es kommt zu entspannten Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Ethnien und Abbau von Ängsten. Auch die verschiedenen religiösen Gruppierungen begegnen einander mit größerem Verständnis durch die Zusammenarbeit.


Unser Projekt ist auch deshalb sehr interessant, da die Aufgaben und das Engagement nicht auf den Schultern weniger, sondern vieler verteilt sind. Viele bringen sich punktuell mit ihrer besonderen Begabung und Gabe ein. Vorbildlich ist auch die Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Protestanten.


Wenn durch Vernetzung freundschaftliche Beziehungen entstehen, wenn die Berührungsängste der Bürger abgebaut und sich ein normales nachbarschaftliches Verhältnis entwickelt, rechnen wir dies als kleinen Erfolg.  Unser Ziel haben wir noch nicht erreicht, wir sind aber auf einem guten Weg.