Entstehung und Entwicklung

Fortsetzung:

Gleichzeitig soll mit diesem Projekt auch der Angst  und der Vorurteile der Bürger, besonders derjenigen, die in unmittelbarer Nachbarschaft der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber leben, begegnet werden. Ein wichtiges Ziel ist Eingewöhnung an die neue Lebenssituation der zunächst 20, inzwischen  über 150 Asylbewerber. Ihre sprachliche und  soziale Kompetenz in dem neuen Lebensumfeld soll gefördert und auf ihre Bedürfnisse, Nöte und Fragen eingegangen werden.

Als Leiter des Projekts arbeiten Kurt und Elke Puskeppeleit schon seit  ungefähr 15 Jahren mit Asylbewerbern und Migranten, in der Region Augsburg, Kaufering und Landsberg. Das Projekt, wie wir es Ihnen heute vorstellen existiert seit 2011. Es begann mit einigen Aktionen, um die Gemeinde für die Menschen mit Migrationshintergrund, die bei uns sozusagen "vor unserer Haustür"  leben, zu sensibilisieren. Dies geschah durch Gespräche und Berichte in den Gemeindegruppen, Vorträge, deutsch-chinesische Frühlingsfeste, Gottesdienste
mit dem Thema "Wir sind alle Kinder dieser Welt", ein internationales Fest, eine interaktive Ausstellungen zum Thema "Entwurzelt sein" und "Perspektivenwechsel".

Das Projekt entwickelte sich rasant mit dem Aufruf des Bürgermeisters des Marktes Kaufering, sich ehrenamtlich bei den  erwarteten und für unsere Markgemeinde zugewiesenen Asylbewerbern zu engagieren. So waren wir mit dem Gemeindeverein und einigen Mitgliedern der Kirchengemeinde von Anfang an im Kauferinger Asylkreis  aktiv involviert, noch bevor die ersten Asylbewerber ankamen. Im Moment erreichen wir zirka 100 Personen mit unserem Angebot, auch zum Teil in den Außenstellen Scheuring und Penzing.